Am 14. Juni 2019 gingen in der Schweiz rund eine halbe Million Menschen für die Frauenrechte auf die Strasse. Und auch am diesjährigen Streik werden wieder tausende Demonstrant*innen erwartet. Denn der Weg zur Gleichberechtigung ist lang — wie Besa im Video deutlich macht.
Besa ist ist alleinerziehende Mutter von zwei Kindern und sagt: «Die Leute bemitleiden mich, dass ich keinen Mann habe, aber niemand bemitleidet mich, dass ich im Alter weniger Rente zur Verfügung haben werde.»
Ihr Problem sei es keineswegs, so Besa, dass sie keinen Mann an ihrer Seite habe: «Das Problem von alleinerziehenden Mütter ist vielmehr, dass sie als Frauen durchschnittlich 20 Prozent weniger verdienen als Männer.» Hinzu kommt, dass Frauen oftmals einen Erwerbsausfall haben, wenn sie Kinder bekommen, und anschliessend vermehrt Teilzeitarbeit verrichten. Dies führt dazu, dass Frauen im Alter weniger Rente erhalten.
Wie diese Probleme auf staatlicher Ebene angegangen werden müssten, erklärt Besa im Video. Ausserdem spricht sie darüber, welche Vorurteile ihr aufgrund ihrer Migrationsgeschichte entgegengebracht werden, und warum alleinerziehende Väter oft ganz anders behandelt werden als alleinerziehende Mütter.