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Armut in der Schweiz – «Ich erfand Aktivitäten, die ich angeblich gemacht hatte»

In einem wohlhabenden Staat wie der Schweiz in Armut aufwachsen – Özge, Rachid, Yosh und Jeannine erzählen.

Dass ihre Familie wenig Geld zur Verfügung hatte, merkte Özge erst, als ihre Mitschüler*innen begannen Marken­kleider zu tragen: «Miss Sixty Hosen lagen für mich einfach nicht drin.» Und die anderen Kinder liessen sie dies auch spüren, so Özge.

«Miss Sixty Hosen lagen für mich einfach nicht drin.»

Auch für Rashid war es sehr unangenehm, finan­ziell nicht mit seinen Mitschüler*innen mithalten zu können. Wenn die Klasse jeweils montags vom Wochenende berichten musste, hatte Rachid nichts zu erzählen. «Ich begann dann Dinge zu erfinden, wie dass ich mit meinem Vater am Rhein eine Schiffs­fahrt unter­nommen hatte», erzählt er im Video. Jeannine erntet noch heute überraschte Reaktionen, wenn jemand erfährt, dass sie weder Ski fahren noch snowboarden kann: «Es ist wahnsinnig teuer in die Skiferien zu fahren. Das konnten wir uns einfach nicht leisten.»

Weshalb es finan­ziell so schwierig war und welche Art von Unter­stützung sie sich gewünscht hätten, erzählen Özge, Yosh, Jeannine und Rachid im Video.

 

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